Obligatorische Niederlage in der Vorbereitung – oder mehr?
Den ersten Härtetest für die Löwen gab es vergangenen Samstag vor den Toren der Landeshauptstadt im Hachinger Sportpark. Die Löwen, die sich Ende letzter Saison erst am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt in der 2. Liga sicherten, hatten sich den Drittligisten SpVgg Unterhaching als Sparringspartner ausgesucht.
Ausgerechnet den ewigen Angstgegner Haching, gegen den die Löwenfans schon in den Bayernliga-Jahren zwischen 1982 und 1991 manch bittere Niederlage erdulden mussten. Die 1:5-Pleite im Sportpark Haching vom Dezember 2006 war ja auch noch in frischer Erinnerung.
Rund 1860 Zuschauer wollten dieses Testspiel sehen, darunter waren mindestens 300 Löwenfans im Gästeblock. Nicht ganz unerwartet, aber unnötigerweise, wurden die 1860-Fans im Hachinger Sportpark von Polizisten des Unterstützungskommandos (USK) empfangen. Hätte man vorher die Kommunikation mit der 1860-Fanbetreuung gesucht, wäre dieser Polizeieinsatz nicht notwendig gewesen.
Die Löwen gerieten früh in Rückstand, leider auch noch durch ein Tör des Ex-Löwen Anton Fink, der letzte Saison einer der Shooting Stars bei der U23 des TSV 1860 gewesen ist. 1860-Stürmer Jose Holebas gelang fast postwendend per Kopfball der 1:1-Ausgleich für die Löwen.
Besonders bitter war das 1:3, als Löwen-Goalie Michael Hofmann das Leder nicht festhalten konnte, den Abpraller verwandelte ein Hachinger Stürmer zur deutlichen Halbzeitführung.
In der 2. Halbzeit kam Philipp Tschauner für Hofmann ins Tor. Er konnte sich zunächst auch durch einen gehaltenen Foulelfmeter auszeichnen, patzte leider aber ebenfalls, als ein Ball aus 40 Metern Entfernung über ihm zum 1:4 im Netz einschlug.
Erboste Löwenfans, unter ihnen Edelfan und Business Seat-Kunde Franz Hell, verließen das Stadion bereits eine Viertelstunde vor dem Abpfiff. Mit solch desolaten Löwen hatte niemand gerechnet.
Wer früher ging, verpasste zwar noch den vom jungen Manuel Schäffler herausgeholten und von Daniel Bierofka verwandelten Foulelfmeter zum 2:4-Endstand, aber diese „Ergebniskosmetik“ änderte auch nichts mehr an dem blamablen Eindruck, den die 1860-Profis bei diesem „Freundschaftsderby“ hinterlassen hatten.
Benny Lauth wurde trotz aller Negativeindrücke nach dem Spiel von den angereisten Löwenfans gefeiert. Manchmal fragt man sich schon, ob die Reaktionen von Fans auch nur ansatzweise irgendetwas mit dem Spiel zu tun haben…..
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17. Juli 2008 um 14:11 Uhr
Ja, der Heimatabend. Wo iss er denn? Der Heimatabend? Sowas muss ma doch längst schon da herin ankündigen, einen solchen Heimatabend. Jetzt aber Zackzack im Blog.
30. Juli 2008 um 11:42 Uhr
Hallo Heimatkundiger,
danke für Deine Anregung. Wie Du siehst, wurde Dein Flehen erhört
LG, Löwenbomber
27. Dezember 2011 um 17:43 Uhr
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