Endlich der erste Sieg – vor 18.500 Zuschauern
Nach drei Niederlagen (jeweils 1:2) am Stück und zwei quälend langen Wochen, in denen die Münchner Boulevardpresse über die Entlassung von Trainer Marco Kurz spekulierte, gelang der Mannschaft am Montagabend endlich das Bekenntnis zum Trainer, sie siegten gegen den MSV Duisburg (die in lilafarbenen Trikots, Hosen und Stutzen aufliefen) mit 2:0.
Der „vorbildliche Kapitän“ Daniel Bierofka schaffte dabei in der ersten Halbzeit nach wunderschöner Vorarbeit von Markus Thorandt per Kopfball den Führungstreffer. Zum ersten Mal in dieser Zweitligasaison geriet Sechzig nicht 0:1 in Rückstand, sondern ging endlich mal in Führung. In der zweiten Halbzeit wollte Marco Kurz gerade Nachwuchsstürmer Manuel Schäffler für Toni Di Salvo einwechseln, als sich Lars Bender an der Nase verletzte und hinausgeführt wurde. Kurz disponierte kurz um und brachte U19-Europameister Timo Gebhart für Bender.
Und wie das Schicksal so spielt: Rund zehn Minuten später drückte Timo Gebhart das Leder zum 2:0 über die Linie, nachdem Benny Lauth nur den Torwart getroffen hatte und der Abpraller Timo vor die Füße fiel. So isses nun mal: Wenns läuft, dann läufts und keiner weiß, warum es vorher nicht klappte. Manuel Schäffler durfte kurz später dann übrigens doch noch rein.
Die Kulisse in der Arena war entsprechend Anlass und Termin nur mäßig gefüllt. Genau 18.500 Zuschauer hatten sich nach Fröttmaning verirrt, zu sehr nagte die Niederlagenserie auf der Seele der meisten Löwenfans. Die Ansetzung 20:15 Uhr wegen der Liveübertragung im Deutschen Sport-Fernsehen gab dem Schatzmeister von 1860 den Rest.
Doch die Stimmung war, wie schon so oft bei geringeren Zuschauerzahlen, besser, als wenn 20.000 weitere Leute, und darunter dann auch viele Eventbesucher da gewesen wären. Die Cosa Nostra sang, was das Zeug hergab, zwei Vorsänger hatten sich auf Wellenbrechern postiert, um sowohl nach links als auch rechts vom Block 130 die Gesänge anheizen zu können.
Zu guter Letzt bekam auch das Deutsche Sportfernsehen seinen Spruch ab, als sich Nord-und Südkurve (auch die angereisten Duisburger sangen mit) verbündeten und in einem Wechselgesang „Scheiß DSF“ anstimmten. Es war sogar im Fernsehen zu hören, wie ich mir haben sagen lassen….. Weiter gehts am Freitag in Hamburg-Sankt Pauli mit dem Gastspiel der Löwen am Millerntor.
Dieser Beitrag wurde vor am Dienstag, 16. September 2008 um 11:09 Uhr veröffentlicht und unter Allgemeines, Dahoam gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrer Website hierher setzen.


18. September 2008 um 14:49 Uhr
Äh, Schäffler wurde vor dem 2:0 eingewechselt und hat dieses sogar vorbereitet… Besserwisserische Grüße vom Loewenblog
5. Januar 2012 um 21:11 Uhr
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15. Januar 2012 um 20:31 Uhr
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25. Januar 2012 um 04:36 Uhr
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