Nur 2:2 nach 2:0 – eine gefühlte Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf

dusseldorf-block-291109.jpgNach langen Jahren kam der Traditionsclub Fortuna Düsseldorf mal wieder zu einem Gastspiel nach München. Rund 4000 Fortuna-Fans sorgten dafür, dass die Zuschauerzahl dann doch über 20.000 lag, offiziell waren es 22.400 Zuschauer im weiten Rund der Fröttmaninger Arena. Im Düsseldorfer Gästeblock hing ein Transparent mit der Aufschrift „Stehen wir auf Deinem Zettel, Ewald?“ zu Ehren von 1860-Coach Lienen, der im Westen der Bundesrepublik ziemlich beliebt zu sein scheint.

In der ersten Halbzeit spielten die Löwen nicht schlecht und gingen nach 36 Minuten durch Alexander Ludwig in Führung. Eine schöne Kombination von Lauth und Ludwig (Doppelpass) leitete den vielumjubelten Treffer ein.

torjubel-torben-hoffmann-291109.jpgAls nach 63 Minuten Torben Hoffmann den Ball am gegnerischen Torwart vorbei ins Netz spitzelte, schienen die Löwen bereits auf der Siegerstraße zu sein. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Durch einen „nicht existierenden Freistoß“ (Lienen), den Düsseldorfs Jovanovic ins Kreuzeck zirkelte, kam die Fortuna in der 70. Minute auf 1:2 heran. Nur drei Minuten später konnte 1860-Goalie Gabor Kiraly das Leder nach einem Eckball nicht weit genug wegboxen, der Ball kam zu Patrick Zoundi, der sich quer in die Luft legte und den Ball zum 2:2-Ausgleich ins Netz drosch.

Im Fortuna-Block, wo ich mich während der zweiten Halbzeit aufhielt, um mich mit meinem Düsseldorfer Fanbeauftragtenkollegen Jörg Emgenbroich zu unterhalten, waren alle außer Rand und Band, Bierbecher flogen durch die Luft.

nordkurve-291109.jpgSchade, dass es uns nicht mal irgendwann in dieser Saison gelungen ist, einen 0:2-Rückstand aufzuholen, denn das macht Spaß….wie man den Düsseldorfer Fans deutlich anmerkte. Auch die Einwechslungen von Peniel Mlapa, Sandro Kaiser und Emanuel Biancucchi brachten nicht mehr die erhoffte Wende für die Löwen, das Spiel endete schließlich schiedlich und friedlich mit 2:2. Für alle Löwen eine Enttäuschung. Eine 2:0-Führung aus der Hand zu geben, das fühlte sich wie eine Niederlage an. Der TSV 1860 dümpelt mit nunmehr 15 Punkten also weiter auf Platz 15 der 2. Liga herum.

Nächsten Sonntag gehts weiter bei Rot-Weiß Oberhausen. Nach furiosem Saisonstart sind die Malocher vom Niederrhein im Mittelfeld der Zweiten Liga versunken. 130 Tickets für den Gästeblock wurden an der Grünwalder Straße 114 verkauft, man kann also mit maximal 300 Löwenfans am kommenden Sonntag im Niederheinstadion rechnen.

4 Kommentare zu „Nur 2:2 nach 2:0 – eine gefühlte Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf“

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