0:1 gegen Ahlen - es ist nur noch zum Kotzen
Einen “Kotzbrockenverein” nannte 1860-Geschäftsführer Manfred Stoffers den diesmaligen Löwengegner “Rot-Weiß Ahlen” im Vorwort der Löwen-News.
Leider behielt er Recht, denn der Tabellenletzte zeigte sich in Fröttmaning von seiner hassenswertesten Seite - in Gestalt von Torwart Sascha Kirschstein. Dieser provozierte die Löwenfans in der Nordkurve in einer Tour - und simulierte, von einem Feuerzeug am Kopf getroffen worden zu sein, noch bevor dieses Ereignis überhaupt eintrat.
Ich frage mich, wozu diese Welt Clubs wie RW Ahlen bracht, die mit noch nicht einmal 20 Fans zu einem Auswärtsspiel anrücken. Vereine, die keine Tradition haben und auch in ihrem nächsten Umfeld gehasst werden. Vereine, die dann auch immer wieder den Klassenerhalt schaffen und die 2. Liga unattraktiv machen.
Gottseidank haben wir bei 1860 mit Stefan Schneider einen couragierten Stadionsprecher, der den gegnerischen Herrschaften auf dem Rasen auch mal die Grenzen aufzeigt. “Liebe Löwenfans, lasst Euch vom Ahlener Torwart nicht provozieren” sagte Schneider übers Stadionmikro. Wahre Worte. Wenn man das nicht mehr sagen darf, gleichzeitig aber die Provokationen des Ahlener Torhüters ungestraft beim Schiri durchgehen, dann verstehe ich die Welt nicht mehr.
Bitter zu sehen, dass in ersten Kommentaren zu diesem Spiel im Internet und bei DSF unser Stadionsprecher Stefan Schneider und Geschäftsführer Manfred Stoffers als Buhmänner der Niederlage und der Feuerzeugwürfe durch Löwenfans hingestellt werden.
Man sollte sich mal überlegen, wie sehr das Verhalten eines Schiedsrichters (der alles gegen uns pfiff) wie am Montagabend und die ständigen Provokationen des Ahlener Torwarts die Reaktionen heraufbeschworen, als nach dem Schlusspfiff zwei Löwenfans den Rasen stürmten und versuchten, den Schiedsrichter zu schlagen.
“Fußballmafia DFB” sangen und schrieen die Löwenfans in den 80er-Jahren, als der DFB den Löwen wegen 8 Millionen DM Schulden die Lizenz entzogen hatte. Man wird das Gefühl nicht los, als hätte sich beim DFB seitdem nichts verändert.
Dieser Beitrag wurde vor am Dienstag, 9. Februar 2010 um 05:48 Uhr veröffentlicht und unter Allgemeines, Dahoam gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrer Website hierher setzen.

