3:2 gegen Aachen – ohne Druck machts sogar Spaß zuzuschauen

nordkurve-2.jpgEinen Tag nachdem das Urteil des DFB wegen der Vorfälle beim 1860-Spiel gegen RW Ahlen verkündet wurde (Beschränkung der Zuschauerzahlen gegen St. Pauli und FSV Frankfurt), mussten die Löwen in der Fröttmaninger Arena gegen Alemannia Aachen ran.

Das Hinspiel hatten wir durch zwei Tore von Benjamin Auer 0:2 verloren, deshalb war es für 1860 auch eher vorteilhaft, dass Auer nach rund 20 Minuten verletzt ausgewechselt werden musste. Auch der 0:1-Rückstand nach 11 Minuten, bei dem Gabor Kiraly komisch aussah, machte nichts aus. Mit einem Rechtschuss zum Abschluss eines schönem Dribblings konnte unser Grieche Charilaos Pappas nach rund 30 Minuten zum 1:1 ausgleichen. So stands dann auch zur Halbzeit.

floribasti-lowen-lounge-200210.jpgIn der Löwen-Lounge traf ich die beiden 1860-Fanräte Florian Dallmeir und Sebastian Morsack, die sich im Zuge der investigativen Fanforschung auch mal die teureren Plätze in der Arena anschauen mussten. Dort gabs in der Halbzeit leckere Broccolicremesuppe, dazu ein alkoholfreies Weißbier.

Der Fanrat ist übrigens jetzt auch in der 1860-Homepage anzuklicken: http://www.tsv1860.de/de/loewenfans/fanrat/

gabor-kiraly-200210.jpgAuf dem Weg zurück in die Nordkurve sah ich das 2:1 durch Sascha Rösler nur auf einem Bildschirm in der Löwen Lounge. Dafür konnte ich die artistische Vorarbeit von Benny Lauth nochmal in Zeitlupe sehen. Als ich wieder auf meinem Platz war, fiel leider das 2:2 für Aachen, auch dabei sah Gabor Kiraly nicht besonders glücklich aus. Gottseidank zirkelte Jose Holebas dann rund 10 Minuten vor dem Abpfiff einen Freistoß ins gegnerische Kreuzeck zum 3:2-Endstand.

cn-schwenkfahne-1.jpgDie Löwen gewinnen jetzt häufiger. Wenn die Niederlagen dazwischen nicht alles kaputt gemacht hätten, dann könnten wir jetzt noch um den Aufstieg mitspielen. Seitdem der Druck weg ist, macht es sogar richtig Spaß zuzuschauen bei diesen Löwen. Die Mannschaft hat sich jetzt gefunden. Benny Lauths Sturmpartner kann nur Sascha Rösler heißen, nachdem er innerhalb einer Woche drei Tore gegen seine Ex-Vereine Fürth und Aachen erzielte.

Weiter gehts nächsten Freitag (26. Februar, 18 Uhr) in Paderborn. Besonders viele Löwenfans werden nicht vor Ort dabei sein, aber mit 200 Löwen kann man auswärts immer rechnen.

5 Kommentare zu „3:2 gegen Aachen – ohne Druck machts sogar Spaß zuzuschauen“

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