3:1 gegen Union Berlin – und Zuschauerandrang bei 1860 III
Montag, 29. August 2011Das Wochenende begann am Freitagabend mit dem Heimspiel der U23 des TSV 1860 im Sechzgerstadion gegen die U23 der TSG Hoffenheim.
Leider hieß es schon nach wenigen Minuten 0:2 und zum Abpfiff stand die neue Rekord-Niederlage der Löwen im Grünwalder Stadion zu Buche: 0:7. Zu allem Überfluss gab es auch noch zwei Rote Karten für Sechzger, gegen Marius Willsch und Markus Ziereis.
Die Löwen-Profis wollten dann am Sonntag ja Wiedergutmachung für die 1:3-Niederlage in Düsseldorf leisten – und sie bekamen es hin. Rund 22.500 Zuschauer sahen einen im 2. Durchgang herausgespielten souveränen 3:1-Sieg gegen Union Berlin.
Kevin Volland traf zweimal ins gegnerische Netz und legte das 3. Tor von Stefan Aigner sogar auch noch auf, stark. Leider muss er ja wohl in der Winterpause zur TSG Hoffenheim wechseln.
Nach dem Spiel hatten wir es eilig, um zum Trainingsgelände zu kommen. Dort stand die Heimspielpremiere der neugeschaffenen
3. Mannschaft des TSV 1860 München auf dem Programm. 310 Zuschauer fanden den Weg in die Grünwalder Straße und platzierten sich rund um den Kunstrasenplatz. Fürs leibliche Wohl der Löwenfans sorgte die Wirtin des Löwenstüberls, Christl Estermann, die die Halbe Bier für 2 Euro pro Becher (plus ein Euro Pfand) ausschenkte.
Leider konnte die 3. Mannschaft nicht schritthalten mit der derzeitigen Heimstärke der 1860-Profis (die seit einem halben Jahr in Fröttmaning ungeschlagen sind) und unterlag dem SC 1906 Haidhausen mit 0:1.
Immerhin kann das Experiment, die beiden Mannschaften des TSV Weiß-Blau Sechzgerstadion in den TSV 1860 zu integrieren (was im März 2011 mit über 90% der stimmberechtigten Mitglieder auf der Hauptversammlung der Fußballabteilung beschlossen wurde), bereits als gelungen bezeichnet werden.
Jetzt muss sich die Mannschaft nur noch ein bisserl besser zusammen finden und sich einspielen. Und die Fans am Spielfeldrand müssen merken, dass es nicht nur reiner Spaß ist, eine Hobbymannschaft anzufeuern, sondern dass man so nah am Spielfeldrand auch mehr Verantwortung mit übernehmen muss. Verantwortung für das Image des TSV München von 1860 e.V.











