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Uwe Wolf gefeuert - Ewald Lienen neuer Löwen-Coach

Donnerstag, 14. Mai 2009

lienenhoffmann.jpgEinen Tag nach dem enttäuschenden 0:0 der Löwen-Profis in Wehen gab es mal wieder einen Trainerwechsel beim TSV 1860. Nachdem die Spatzen es zuletzt schon den Dächern gepfiffen hatten, dass Uwe Wolf zur nächsten Saison durch Ewald Lienen ersetzt werden soll, zogen die Löwen-Bosse den Wechsel vor und feuerten den glücklosen Uwe Wolf bereits zwei Spieltage vor Saisonende.

Am 13. Mai um 15 Uhr wurde Ewald Lienen in einer Pressekonferenz vorgestellt, danach hielt er eine Ansprache vor der Mannschaft. Auf seinem ersten Weg zum Trainingsplatz Nummer 1 begrüßte er alle anwesenden Löwenfans freundlich und rief einigen an den Tischen des Löwenstüberls sitzenden Löwenfans (witzig gemeint) zu: „Trinkt nicht so viel!“

Beim Training war dann zu beobachten, dass Lienen mit einigen Spielern während des Laufens Einzelgespräche führte. Der arme Uwe Wolf, der zwar gerne den Job behalten hätte, aber nach zwei Startsiegen (5:1 gegen St. Pauli, 3:2 in Ingolstadt) nur noch sechs Unentschieden aus neun Spielen holte, saß niedergeschlagen vor dem Löwenstüberl und heulte sich bei den Fans aus.Das Training dauerte auch nach 17 Uhr noch an, nur die angeschlagenen Spieler durften schon vorzeitig zum Duschen, die anderen mussten Sonderschichten fahren.

Am Sonntag (14 Uhr, Fröttmaning) gegen Aachen soll nun mit dem neuen Trainer der lang ersehnte Sieg gelingen, mit dem der Klassenerhalt unter Dach und Fach wäre. Momentan hat Sechzig nur 3 Punkte Vorsprung auf den Sechzehnten der Zweiten Liga, VfL Osnabrück, und es drohen Relegationsspiele gegen Unterhaching, Düsseldorf oder Paderborn. Diese finden am Donnerstag, 28. Mai und am Sonntag, 31. Mai statt. Wollen wir hoffen, dass uns allen dieser Nervenkrieg erspart bleibt.

Profis 0:0 in Wiesbaden – Amateure 1:1 gegen Bamberg

Donnerstag, 14. Mai 2009

Am Dienstag, 12. Mai kam es erneut zu einer fast zeitgleichen Ansetzung der beiden wichtigsten Löwen-Spiele: Während die Profis um 17:30 Uhr in Wiesbaden gegen den SV Wehen antraten, musste die U23 um 18:60 Uhr gegen Eintracht Bamberg im Sechzgerstadion ran. Die Landesinformationsstelle für Polizeieinsätze wollte es so.

stehhalle-120509.jpgIch einigte mich mit meiner Kollegin Jutta Schnell darauf, dass sie in Wiesbaden vor Ort ist, während ich in München bleiben durfte (nachdem ich neulich alleine in Oberhausen war und sie zuhause Geburtstag feierte).

Die erste Halbzeit aus Wiesbaden schaute ich noch in Premiere im heimischen Löwenbomberstadion an, dann ging ich die paar hundert Meter hinauf nach Obergiesing ins Stadion. Dort waren weniger Löwenfans als sonst versammelt, viele wollten sich das Spiel der 1. Mannschaft noch in einer Kneipe zu Ende anschauen.

lerchenauer-amateure-trikot.jpgNull zu Null war der ernüchternde Endstand. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel, würde der Volksmund sagen. Der „Lerchenauer“ Michi bekam von mir ein Amateure-Trikot, das er sich durch viele Busfahrten, die er in den letzten Jahren zu 1860-Spielen organisierte, verdient hatte.

Die Amateure ließen sich dann von den Profis anstecken und trafen ebenfalls das Tor nicht, zur Halbzeit hieß es 1:0 für die Gäste aus Bamberg, ausgerechnet Ex-Löwe Alex Deptalla war das Tor gelungen. Während wir in der Stehhalle zitterten, ob es noch zu einem Remis reichen würde, waren mögliche Konsequenzen aus dem 0:0 der Profis ein Gesprächsthema. steffi-strickt-in-der-stawi.jpgAls schon keiner von uns mehr damit gerechnet hatte, fiel plötzlich der verdiente Ausgleich: Sandro Kaiser besorgte per Flugkopfball den 1:1-Endstand.

In der Stadionwirtschaft ließen wir den Abend ausklingen. Dabei waren die Profis dann allerdings kein Gesprächsgegenstand mehr. Der bevorstehende 30. Mai mit der Aktion XXX-Tausend und dem Spiel der Löwen-Amateure gegen die U23 des SC Freiburg waren das beherrschende Thema. Löwenfan Steffi Dilba beteiligte sich am Anruf des Radiosenders Charivari, gemeinsam mit anderen Löwenfans den längsten Fanschal der Welt zu stricken.

Giesinger Heimatabend – Run auf die Tickets

Dienstag, 29. Juli 2008

Nur noch einmal schlafen, dann kehrt die erste Mannschaft des TSV 1860 ins Sechzgerstadion zurück: Im Rahmen des „Giesinger Heimatabends 08“ treten die Löwen gegen den Zweitliga-Rivalen aus Kaiserslautern am Mittwochabend (Anpfiff: 19:30 Uhr) zu einem Testspiel an.

Nachdem bereits im Vorverkauf über 6.000 Tickets verkauft wurden und das Wetter auch am Mittwochabhend so sommerlich bleiben soll, muss man damit rechnen, dass die Löwenfans am Spieltag die Kassen stürmen und die letzten vorhandenen Karten weggehen wie warme Semmeln.

Aus diesem Grund ist es ratsam, sich noch die letzten Tickets im Vorverkauf zu sichern, denn lange Schlangen an den Kassenhäuserln am Spieltag sind gewiss.

Hier die Anzahl der noch erhältlichen Tickets aus dem Online-Ticketing des TSV 1860 München für den Heimatabend (Stand: 29.07.08, 13 Uhr):

BLOCK F1 Stehplatz 183
BLOCK F2 Stehplatz 195
GEGENTRIBÜNE Stehplatz 225
BLOCK H Stehplatz 52
HAUPTTRIBÜNE Sitzplatz 155

Stehhallen-Ticket

Also, Löwenfans, auf gehts, beeilt Euch. Sonst ist das Geschrei morgen groß, denn das Fassungsvermögen des Sechzgerstadions ist ja leider von der Polizei auf 10.240 Besucher beschränkt worden und somit haben voraussichtlich nicht alle Löwenfans, die sich am Mittwoch spontan für einen Besuch auf Giesings Höhen entscheiden, Platz.

Die Kartenvorverkaufsstelle des TSV 1860 am Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114) hat am Dienstag noch bis 18 Uhr und am Mittwoch ab 9 Uhr geöffnet. Die Tageskassen am Stadion öffnen um 17 Uhr, die Stadionöffnung erfolgt um 18:15 Uhr.

Man sieht sich in der Stehhalle!


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