Hacker Pschorr - Himmel der Bayern

Hacker-Pschorr auf der Wiesn

„Bernsteinfarben oder matt golden“, klingt das nicht nach einer Beschreibung eines echten Juwels? Stimmt - das Oktoberfestbier ist etwas ganz Außergewöhnliches. Alljährlich ist es das Bestreben der Braumeister der sechs Münchner Traditionsbrauereien den Wiesnbesuchern ein ganz besonderes Bier zu kredenzen.

Ob dunkel, bernsteinfarben oder hell, das Oktoberfestbier war halt schon immer ein besonderer Stoff. Der runde malzaromatische Geschmack und seine feinherbe Bittere machen die besondere Note aus. Es muss mindestens 13,5 % Stammwürze haben, das entspricht etwa 5,7 % Alkohol. Doch warum gibt es eigentlich ein spezielles Oktoberfestbier?

Zur Zeit der ersten Wiesn legte die bayerische Brauordnung aus dem Jahre 1539 fest, dass nur zwischen „Michaeli“ am 29. September und „Georg“ am 23. April gebraut werden durfte. Durch das Sieden bestand im Sommer Brandgefahr, deshalb war das Brauen verboten. Zudem braucht untergäriges Bier eine Temperatur von 4- 6° Grad zur Gärung. Natürlich wollte aber niemand im Sommer auf den Biergenuss verzichten, es wurde also auf Vorrat gebraut. Und das ist auch der Ursprung des sogenannten Märzens. Um die Haltbarkeit zu erhöhen wurde das letzte Bier etwas stärker eingebaut: das Märzenbier, das den Sommer und auf den Volksfesten im Herbst über verkauft werden sollte. Mit der Erfindung der Kältemaschine von Carl Linde 1876 konnte auch im Sommer gebraut werden. Das Oktoberfest-Märzen aber ist bis heute unverändert eine Bierspezialität und wird natürlich frisch zur Wiesn gebraut. Es ist etwas so Besonderes, dass es nur die Münchner Brauereien herstellen dürfen. Für alle anderen Brauereien ist diese Bezeichnung tabu. Und natürlich setzt jede Brauerei ihn Können und ihre Braukunst daran, jedes Jahr wieder ein ganz spezielles, unverwechselbares Bier zu brauchen.

“Wir sind besonders stolz, unser hervorragendes Hacker-Pschorr Oktoberfestbier in den großen Festzelten „Hacker-Festzelt“ und „Pschorr Bräurosl“ auszuschenken. Darüber hinaus wird das süffige Hacker-Pschorr Bier auch in den kleinen Festzelten „Poschner’s Hühner- und Entenbraterei“ und der „Hühner- und Entenbraterei Wildmoser“ und dem Festzelt "Zur Bratwurst" ausgeschenkt.