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Der Englische Garten in München
Militärischer Freizeitpark
Mit 3,7 km² bietet der Englische Garten in München mehr als genug Platz für einen ausgedehnten Spaziergang und vieles mehr. Bei der Gründung im Jahr 1789 ist das aber reine Nebensache: Auf Anregung seines Beraters Benjamin Thompson lässt Kurfürst Carl Theodor einen Militärgarten anlegen. In dem sollen sich Soldaten nicht nur erholen, sondern auch sinnvollen Tätigkeiten wie zum Beispiel dem Gemüseanbau nachgehen. Direkt nebenan entsteht ein öffentlicher Park für das Volk. Dieser zivile Teil wird ständig erweitert, bis er schließlich auch den Militärgarten verschluckt. Seine heutige Form erhält der Englische Garten dann ab 1804 vom Hofgärtner von Sckell.
Immer etwas zu sehenMerkmal der englischen Landschaftsgärtnerei, der auch von Sckell anhing, ist, daß stets Sichtachsen, Lichtungen oder Bauwerke den Blick in die Landschaft zu einem spannenden Erlebnis machen. So gibt es zwischen den riesigen Liegewiesen im Englischen Garten einige spannende Entdeckungen zu machen. Da wären zum Beispiel der Monopteros, ein Rundtempel auf einem Hügel aus Resten der Münchner Stadtmauer, oder das Japanische Teehaus zu nennen.
Da Spazieren gehen natürlich Hunger macht, findet man auch diverse Einkehrmöglichkeiten und Biergärten im Englischen Garten. Der vielleicht malerischste ist da das Seehaus, das wie der Name schon sagt direkt am Ufer des Kleinhesseloher Sees liegt. Der vielleicht bekannteste Biergarten ist der Biergarten am Chinesischen Turm, der etwa 7000 Menschen Platz bietet. Auch für Kinder gibt es hier natürlich reichlich Spielmöglichkeiten.
Künstliche Welle, echter Spaß!Durch den Englischen Garten fließt mit dem Eisbach ein Ableger der Isar. Direkt am Südende des Englischen Gartens, am Haus der Kunst, schießt der Eisbach durch eine Straßenunterführung und bildet an deren Ausgang durch eine Steinstufe eine stehende Welle. Die nutzen die legendären Eisbachsurfer: Schon seit Jahrzehnten treffen sich diese Flusswellenreiter an der stehenden Welle und beweisen ihr Können auf dem Brett. Das ist zwar eigentlich verboten, hindert aber keinen echten Eisbachsurfer daran, sich Tag für Tag der Welle zu stellen.
Statten sie also dieser grünen Oase einen Besuch ab. Erleben Sie, wie hier das Münchner Leben pulsiert und erforschen Sie über 15 Kilometer Wege und über 100 Brücken und Stege.
Bilder:
http://www.flickr.com/photos/nicokaiser/; http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Wind; Clemens PFEIFFER, Wien; Bernd Reuschenberg
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Öffnungszeiten:
Der Englische Garten schließt nie.
Anfahrt:
Am Besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
U-Bahnhaltestellen: Odeonsplatz, Universität oder Giselastraße.
Den Chinesischen Turm erreicht man am Besten mit der Buslinie 17. |
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Termine am WochenendeAutomania 12.02. - München
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