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Die Teufelshöhle Pottenstein - Hacker-Pschorr Bräu München
DIe Teufelshöhle Pottenstein
Sommer zu heiss oder zu naß? Dann statten Sie doch einer der beeindruckendsten Höhlen Bayerns einen Besuch ab: Die Teufelshöhle Pottenstein.
Mit Kohlensäure zur Höhle
Das Muttergestein der Höhle ist etwa 150 Millionen Jahre alt. Die Höhle selbst gibt es wohl "erst" seit etwa 100 Millionen Jahren. Seit gerade mal 85 Jahren kann man nun als Besucher das größte Höhlensystem Süddeutschlands bestaunen. Vor allem kohlensäurehaltiges Wasser hat wohl dafür gesorgt, daß aus dem Gestein vor so langer Zeit aus Rissen und Spalten eine Höhle herausgefressen wurde.
Mit Brand ins Höhlensystem
Allzu tief konnte man Anfangs in die Teufelhöhle nicht hinein. Erst als 1922 Dr. Hans Brand einen 9 Meter dicken Felssturz durchbrach, konnte man das dahinter liegende Höhlensystem weiter erkunden. Etwa 8 Jahre dauerte es, bis man die Höhle in einen Zustand versetzt hatte, in dem man sie auch anderen Interessierten zugänglich machen konnte: 1931 wurde der Rundgang so eröffnet, wie man ihn auch heute noch abgeht.
Mit 80 Bären in der Höhle
Beim Erschließen der Höhle stieß man auch auf über 80 Knochenreste und Skelette von Höhlenbären. Imposant beleuchtet kann man ein besonders gut erhaltenes Exemplar immer noch in der Teufelshöhle begutachten. Bis heute finden sich in der Höhle auch immer noch Fledermäuse ein, die in einem für die Besucher nicht zugänglichen Bereich der Höhle nisten und somit nicht gestört werden. Ein Rundgang in der Höhle dauert etwa 45 Minuten. Auch wenn es draußen warm ist, sollten Sie sich warm anziehen, denn in der Höhle herrschen stets nur 9°. Und nicht vergessen: Von unten nach oben wachsen die Stalagmiten, von oben nach unten die Stalaktiten und wenn sie sich treffen ist das ein Stalagnat.