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Das Erlebnisbergwerk Berchtesgaden
Nur wenige Materialien waren in früheren Jahrhundert so begehrt wie das Weiße Gold: Das Salz. In Berchtesgaden baut man bereits seit dem 12. Jahrhundert Salz ab. Im Erlebnisbergwerk Berchtesgaden können Sie einen beeindruckenden Eindruck der gigantischen Stollen und gleichzeitig einen famosen Einblick in die Geschichte des Salzabbaus gewinnen.
Weißes Goldwaschen Echte Goldnuggets, das kennt man aus dem Western, werden oft mit einem Sieb aus dem Wasser eines Flusses "herausgewaschen". Beim Weißen Gold in Berchtesgaden ist das ganz ähnlich, denn das Salz kommt hier nicht als reines Material vor, sondern ist im sogenannten "Haselgebirge" eingeschlossen. Dieses Gestein enthält dann etwa 50% Salz, das dann mit Süßwasser aus dem Gestein ausgelöst wird. Heute wird auf fünf Abbauebenen mit 20 Bohrspülwerken das Salz aus dem Gestein gewaschen. An Wasser benötigt man für diesen "nassen Abbau" täglich 1.700m³. Von den 100 Mitarbeitern, verrichten etwa 50 ihr Werk unter Tage.
Nächster Halt: Salzkathedrale Der Besuch im Erlebnisbergwerk beginnt gleich mit einem Höhepunkt, nämlich der Bahnfahrt in den Stollen hinunter. Der Ferdinandberg- Hauptstollen ist 650 Meter lang und bringt den Besucher 110 Meter unter die Erdoberfläche in die Salzkathedrale. Bei einer Höhe von 17 Metern, einer Deckenfläche von 3.000m² und den Millionen und Abermillionen von funkelnden Salzkristallen, ist der Name Kathedrale wahrlich angebracht. Eine Multimediashow erklärt wie dieser Raum entstand. Dann geht es aber schon weiter: Auf der traditionellen Bergmannsrutsche geht es noch einmal 40 Meter weiter in die Erde hinein. Zu Fuß geht es dann weiter in das Salzlabor, wo man die Ausrüstung der Bergarbeiter bestaunen, Sole schmecken und einen Film über die fast 500-jährige Tradition des unterirdischen Salzabbaus in Berchtesgaden sehen kann. In der Schatzkammer ist dann Eigeninitiative gefragt: An interaktiven Stationen kann man selbst experimentieren, bevor es weiter zum Spiegelsee geht, der einem mit seiner fast schon unwirklichen Schönheit den Atem raubt: Auf dem 100 Meter langen und 40 Meter breiten See 140 Meter untertage fährt ein Floß durch funkelnde Salzkristalle, die mit tollen Lichtinstallationen und passender Musik in Szene gesetzt werden. Außerdem erwarten Sie unterwegs auch sogenannte Schaustellen, bei denen man mit den Maschinen des Salzabbaus vertraut gemacht wird und historische Geräte ausgestellt sind.
Auf den Geschmack gekommen? Wer nach diese Reise in die Tiefe der Erde und der Zeit spontan seine Liebe zum Salz erkannt hat, der kann im Salzshop natürlich allerlei Salzprodukte erstehen: Vertreten ist das Weiße Gold da in allen Ausführungen vom Speisesalz über den leuchtenden Salzkristall bis zur Nasenspülung.
Bilder:
©www.salzzeitreise.de
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