Das Museum der Münchner Verkehrsgesellschaft - Hacker-Pschorr Bräu München
 
Bild zum Artikel

Das MVG Museum in München

München mag viele Eigenheiten haben, eine Sache ist allerdings nicht anders, als in anderen Großstädten: Mit dem Auto hat man in der Stadt meistens nicht viel Spaß. Auch in München bewegt man sich deswegen am Besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fort. Während die S-Bahnen vor Allem Menschen aus dem Umland in die Stadt bringen, leistet die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) den Großteil des öffentlichen Nahverkehrs im Kern der Stadt.

Start mit einem PS
Den Anfang in Sachen MVG-Geschichte machte die Straßenbahn, in München auch Trambahn genannt. Die erste Straßenbahn in München fuhr bereits im Jahre 1876 und war eine Pferdebahn. Bereits 1883 rollte die erste Dampfstraßenbahn durch den Münchner Westen. Ab 1895 schreitet dann die Elektrifizierung voran und ersetzt so nach und nach sowohl Pferde- als auch Dampfstraßenbahnen. Heute stehen für das 71 Kilometer lange Schienennetz 93 Straßenbahnen zur Verfügung, die 113 der 148 Haltestellen rund um die Uhr anfahren und pro Jahr etwa 87 Millionen Fahrgäste befördern.
Fast das Doppelte, nämlich etwa 162 Millionen Fahrgäste, nehmen in München pro Jahr den Bus. Nicht weniger als 435 Kilometer Strecke werden in München von Bussen befahren. Im Januar 1898 ergeht die erste Genehmigung für eine Autobusstrecke. Um 1940 fahren auch die sonst eher für London typischen Doppeldeckerbusse durch München.
Im Hinblick auf die XX. Olympischen Sommerspiele 1972 nimmt man Ende der 1960er Jahre auch den Bau der U-Bahn in Angriff. Die ersten Linien, die Besucher vom Zentrum zum Olympiagelände am Stadtrand bringen, werden im Oktober 1971 eröffnet. Heute ist das U-Bahnnetz auf eine Länge von über 100 Kilometer angewachsen und transportiert etwa 330 Millionen Fahrgäste pro Jahr.

Von West nach Ost...
... umgezogen ist das MVG-Museum, weil der ursprüngliche Standort im Westend zwei Nachteile hatte: Zum Einen war das alte Museum nicht öffentlich zugänglich, zum Anderen soll es abgerissen werden. Da die hier zu sehenden Exponate aber viel zu schade wären, um irgendwo in einem dunklen Lager zu verschwinden, tat sich die MVG mit dem "Freunde des Münchner Trambahnmuseums e.V." und dem "Omnibus-Club München e.V." zusammen. 2003 fiel der Beschluss, ein neues Museum zu schaffen und 2005 begannen schließlich die Arbeiten, die im Oktober 2007 abgeschlossen wurden.
So befindet sich das MVG-Museum heute an historisch bedeutsamer Stelle: Im ehemaligen Kriegsmetallwerk und der späteren Trambahnwerkstätte aus dem Jahr 1918. Praktischerweise ist man auch noch mit zwei Gleisen an das Trambahnschienennetz angeschlossen.
Auf über 5.000m² erwarten Sie nun neben zahlreichen Infotafeln, Bildern und historischen Quellen auch originale Fahrzeuge aus der über 130-jährigen MVG-Geschichte von der Pferdetram bis zum Gelenkbus. Allein die Straßenbahn ist mit etwa 20 Exponaten vertreten.
Den hochmodernen Gegenpunkt zu den ehrwürdigen Fahrzeugen bildet dann zum Beispiel der U-Bahnfahrsimulator, bei dem jeder kleine und große Lokführer im Herzen tatsächlich mal das Kommando übernehmen kann.


Bilder:
© Münchner Verkehrsgesellschaft mbH, MVG | Foto(s): Denise Krejci
© http://www.mvg-mobil.de/mvg-museum.htm
Öffnungszeiten:
1./2. Dezember 2007
11-17 Uhr

Ab Februar 2008 geregelte Öffnungszeiten

Eintrittspreise:
Erwachsene: € 2,50
Ermässigt: € 2,00
Familien: € 5,00

Adresse:
MVG Museum
Ständlerstraße 20
81549 München

Anfahrt
Tram 27 Haltestelle Schwanseestraße.
Bus 139, 144, 145 Haltestelle Ständlerstraße.
An den Öffnungstagen ab ca. 11 Uhr halbstündlicher Bus-Shuttle ab Bahnhof Giesing.


» Zur Homepage
» Anfahrt

Termine am Wochenende

Antik und Raritätenmarkt
05.02. - Grasbrunn

Händler suchen

Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl ein, um einen Händler in Ihrer Region zu finden:


Die nächsten Spiele der Münchner Löwen

TSV 1860 München - Energie Cottbus
06.02.2012 - München
TSV 1860 München - Fortuna Düsseldorf
19.02.2012 - München

Newsletter abonnieren

Bitte schicken Sie mir ab sofort den Hacker-Pschorr Newsletter an folgende E-Mail-Adresse: