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Das Verkehrszentrum des Deutschen Museums München
1907 errichtete man in München unter Wilhelm Bertsch die drei großen Messehallen, die heute das Verkehrszentrum des Deutschen Museums München beherbergen. Die Messe ist natürlich inzwischen längst umgezogen und befindet sich aktuell in der sogenannten Messestadt. So befindet sich 2003 an historischer Stelle nun das Verkehrszentrum als Zweigstelle des Deutschen Museums.
Vom Schlittschuh zur Formel 1 "Bewegung" und "Mobilität" sind das zentrale Thema der Ausstellungen, die auf 12.000m² auf die staunenden Besucher warten. Gegliedert ist das Museum in drei Hallen. Die Themen sind "Stadtverkehr", "Reisen" und "Mobilität und Technik". So beginnt Fortbewegung natürlich zu Fuß und man kann als Einstieg beim fröhlichen Spurenraten versuchen. Dann beginnt der Blick in die Vergangenheit, wo man zum Beispiel alte Leiterwagen, uralte Schlittschuhe und die Evolution des Skis von der Holzlatte zum High-Tech-Sportgerät präsentiert bekommt. Auch Rad- und Motorsport sind hier Thema und man sieht, wie durch technische Errungenschaften auch hier der Fortschritt Einzug gehalten hat. Vom Oldtimer bis zum Formel 1 Boliden und vom Tandem bis zum Mountain Bike kann man Renngeräte in rauen Mengen bestaunen.
Wenn einer eine Reise tut... ... dann kann er was erzählen, heißt es. Aber oft erzählen auch die Verkehrsmittel schon ihre eigene Geschichte. So bietet die Halle mit dem Thema "Reise" Ausstellungsstücke, die Liebhaber mit der Zunge schnalzen lassen werden. Historische Postkutschen findet man da genauso, wie frühe Wohnwägen oder die Anfänge des Urlaubs mit dem eigenen Auto. Die absoluten Hingucker sind allerdings die Züge, die man in der Halle findet und wo dem hochmodernen ICE durch eine gewaltige Maffei-Lok aus dem frühen 20. Jahrhundert die Show gestohlen wird. Wenn dieser Koloss dann auch noch in Bewegung gesetzt wird und sich die gewaltigen Räder drehen, kommt sich der Besucher auf einmal erstaunlich klein vor.
Käfer, Isetta und Raucherabteil Beim Thema "Stadtverkehr", wird so mancher Besucher ein wenig wehmütig werden, denn viele Gäste werden hier ein Auto aus ihrer Jugend wiederfinden: Fiat 500, Käfer und Isetta stehen da neben schneidigen Sportwägen und auch der öffentliche Personen-Nahverkehr wird bedacht: Alte S-Bahnzüge (noch mit Raucherabteil!) und Straßenbahnen lassen Nostalgie aufkommen.
Mitmachen erwünscht An mehreren Stellen im Museum finden an den Objekten Vorführungen statt: So werden die Maschinen tatsächlich in Betrieb genommen oder man kann sogar einsteigen. Ein beinhartes Beispiel wäre hierfür der "Postkutschensimulator", in dem man kurz nachempfinden war, wie es früher war, in der Kutsche zu reisen. So wird man etwa eine Minute kräftig durchgeschüttelt und kann sich kaum vorstellen, dass Menschen früher tagelang so unterwegs waren, während einem Heute schon nach einer Minute der Steiß schmerzt.
Bilder: © hacker-pschorr.de
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Adresse:
Deutsches Museum Verkehrszentrum
Theresienhöhe 14a
80339 München
Telefon:
(089) 50 08 06 -762
Anfahrt
U-Bahnen: U4 / U5 und Bus 134 Haltestelle "Schwanthalerhöhe"
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