Benediktenwand (1801m) - Hacker-Pschorr Bräu München
 
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Benediktenwand (1801m)

» Einführung und Anfahrt

Wegbeschreibung:

Vom Ende des Wanderparkplatzes auf der breiten Forststraße taleinwärts. Schon nach 5 Minuten kommt man an eine Abzweigung. Hier nach rechts oben und im weiteren Verlauf über den breiten, alten und schönen Karrenweg durch hübschen Wald empor. Nach ca. einer Stunde erreicht man einen bewaldeten Kamm mit mehreren Abzweigungen. Man bleibt auf dem Hauptweg zur Bichleralm und wandert etwa 50 Hm nach unten. An der Ortereralm vorbei und in einem großen Rechtsbogen auf die andere Seite des Tälchens. Die Abzweigung zur Tanneralm lässt man links liegen. Dann aber nicht geradeaus weiter Richtung Scharnitzalm, sondern nach links oben zur Bichleralm (1438m). Ein Traumhafter Ausblick erwartet einen bereits hier. Hinter den Almhütten wird der Weg dann schmal; auf einem markierten Wiesenpfad wandert man der Südwand entgegen. Dies geschieht anfangs durch eine Querung nach Westen, dann zieht die Route richtig an und es geht steil über Schrofen und Schotter nordwärts empor. Achtung auf Steinschlag! Ein kurzer, etwas luftiger Quergang von nur 3 bis 4 Metern erfordert dabei absolute Trittsicherheit. Dann über eine Stufe ins Latschengelände und über eine Gasse zur Kammhöhe. Nach links (Westen) zum höchsten Punkt mit Holzkreuz.

Abstieg:

Abstieg: 1. Die kürzeste Variante ist der Abstieg über den Anstiegsweg.
2. Länger, aber auch abwechslungsreicher ist der Abstieg über den Kamm nach Westen und anschließend zum Ort Jachenau. Dazu vom Gipfel durch Latschengassen in westlicher Grundrichtung. Auf ca. 1570m findet man dann eine Verzweigung und wendet sich nach links Richtung Jachenau. Steil geht es hier auf einem kleinen Steig bergab. Auf ca. 1280m erreicht man erneut eine Mehrfachverzweigung. Man nimmt die mittlere Variante und wandert geradeaus hinunter Richtung Jachenau. Dabei muss man ein wenig aufpassen, dass man den kleinen Pfad nicht verliert (wenn doch, einfach Grundrichtung beibehalten). Kurz darauf stößt man dann auf die Forststraße. Hier geht man aber nicht auf der langweiligen Straße weiter, sondern zweigt sofort nach links ab (Schild „steiler Steig“). Wildromantisch steigt man hier entlang des Glasbaches ab. Dabei wird ein seitlicher Zulauf überquert, eine erste Brücke nach rechts lässt man liegen und wandert weiter entlang des Baches, an einigen Quellen vorbei, hinunter zum Wasserfall. Erst unterhalb vom Wasserfall überquert man auf einer Brücke den Glasbach und trifft bei der Lainlalm (906m) auf den Fahrweg. Auf ihm einen guten Kilometer (gut 10 min) sanft abwärt. Dann geht es rechts ab (Schild: Fußweg Jachenau) und schon bald rechts des Baches hinaus. Bei einer Lichtung erreicht man die Forststraße, der man nach links folgt. Nach einigen Minuten geht es aber schon wieder links ab von der Straße (Schild: Jachenau Fußweg – Parkplatz) und durch einen Bachgraben zum großen Wanderparkplatz unterhalb der Kirche (nahe Gasthof Schützenhaus). Hier sollte man sich ein Fahrrad bereitgestellt haben, um die 6 km zum Ausgangspunkt nicht zu Fuß gehen zu müssen. Alternativ gibt es auch eine spärliche Busverbindung.
3. Eine deutlich kleinere Rundtour kann man machen, indem man - wie oben beschrieben - bis zur Verzweigung auf 1280m absteigt. Dann aber links zur Tanner Alm wandert und kurz später auf die Anstiegsroute trifft. Auf den wildromantischen Glasbach-Graben und den Wasserfall muss man so jedoch verzichten.

Gehzeiten:

Aufstieg: 3,5 Stunden; Abstieg: 2 bis 2,5 Stunden über den Anstiegsweg. Der beschriebene Abstieg nach Jachenau ist mit 2,5 bis 3 Stunden anzusetzen.

Karte:

Kompass Blatt 182, Isarwinkel, 1:50.000.

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Bilder und Texte: © tourentipp.de
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Alles auf einen Blick:
• Region: Bayerische Voralpen / Nähe Lenggries
• Anspruch:
fordert Kondition / schwindelfreie Wanderer
• Gehzeit: 5-7 Stunden
• Höhendifferenz: 1150 Höhenmeter

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