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Hacker Pschorr - Himmel der Bayern

Unsere Rohstoffe

Das Wasser

Die Qualität und Beschaffenheit des Wassers ist von entscheidender Bedeutung für die Qualität des Bieres. Unser Wasser fördern wir aus Tiefbrunnen mit einer Tiefe von 240 Metern. Brauwasser muss in seiner Reinheit noch höhere Anforderungen erfüllen als Trinkwasser. Denn durch seinen Mineralgehalt und seine Wasserhärte beeinflusst es die Qualität des Bieres erheblich.
 

Der Hopfen

Die Hallertau in Ober- und Niederbayern gehört zu den weltweit wichtigsten Hopfenanbauregionen. Der Hopfen zählt botanisch zur Familie der Hanfgewächse und zur Ordnung der Nesselgewächse. Die Inhaltsstoffe, nämlich Bitterstoffe und ätherische Öle, sind Bestandteile des Hopfens, die dem Bier das Bieraroma verleihen. Der Anteil der jeweiligen Inhaltsstoffe hängt von der Hopfensorte ab. Der Hopfen gilt als geschmacksgebende „Seele des Bieres“. Ohne ihn wäre die charakteristische und erfrischende Bittere des Bieres undenkbar. Je nach Biersorte variieren die zugesetzte Hopfenmenge und die Hopfenart. So benötigt das Pils ungefähr die dreifache Hopfenmenge wie ein Weißbier.

 

Hefe

Die Hefe ist für die Vergärung des Bieres verantwortlich: Hefe wandelt den vorhandenen Malzzucker in Alkohol, Kohlensäure und Wärme um. Heute wird Hefe in Reinkulturen gezüchtet, d.h. man vermehrt gezielt nur diejenigen Stämme, die für den Gärprozess erwünscht sind. Nicht zu den Kulturhefen gehörende Stämme werden als „wilde Hefen“ bezeichnet. Sie können im Bier ungewünschte Trübungen und Geschmacksveränderungen hervorrufen. Man unterscheidet zischen zwei Gruppen von Bierhefen: die obergärigen und die untergärigen Bierhefen. Je nach gewählter Hefe unterscheidet man untergärige oder obergärige Biere. Zu den untergärigen zählen helles und dunkles Lager, wie auch Export, Pils, Oktoberfestbier oder Märzen. Prominentester Vertreter des obergärigen Bieres ist das Weißbier, aber auch Roggen- oder Dunkelbier werden obergärig gebraut, sowie als regionale Sorten auch das Kölsch oder Altbier.

 

Malz

Für die Bierherstellung ist es laut dem Reinheitsgebot nicht erlaubt Gerste oder Weizen zu verwenden. Das Rohfruchtgetreide muss zuerst vermälzt werden. Unter Malz versteht man ein durch künstliche Bedingungen gekeimtes Getreide.
Der Zweck des Mälzens ist hauptsächlich die Gewinnung von Enzymen, die durch die Stoffwechselvorgänge beim Keimen gebildet werden bzw. aktiviert werden. Diese Enzyme sind Voraussetzung für die Bierherstellung.